Psychologie und Psychiatrie
Psychiatrie um 1900 – Menschenbilder und Behandlungsvorstellungen
Tallar prüft Hildas Pupillen. Er beobachtet ihre Reaktion auf das Licht, macht Notizen und murmelt „hysterisches Irresein“. Hilda möchte wissen, was er über sie schreibt. Sie bekommt das Heft nicht zu sehen.
Die Untersuchung ist genau beschrieben: Pupillenweite, Lichteinfall, Konvergenz – die Bewegung der Augen beim Blick auf einen nahen Gegenstand. Der Arzt sucht nach körperlichen Zeichen. Hilda versucht derweil herauszufinden, wo sie ist, was mit ihr geschieht und ob sie aufstehen darf. Als Tallar ihr keine Auskunft gibt, entreißt sie ihm die Aufzeichnungen. Die Kurzschrift kann sie nicht lesen. „Was treiben Sie mit mir?“
In dieser kleinen Szene begegnen sich zwei Arten von Wissen. Hilda kennt ihre Angst, ihre Erinnerungen und ihren Wunsch, fortzugehen. Tallar verfügt über die Begriffe, mit denen ihr Zustand in die Krankenakte eingeht. Welche Folgen diese Begriffe haben können, erschließt sich aus den medizinischen Texten hinter dem Roman.

Die Seele als Gegenstand der Medizin
„Das Irresein ist eine Hirnkrankheit“: So heißt ein Kapitel in Richard von Krafft-Ebings Lehrbuch der Psychiatrie von 1883. Das im Literaturverzeichnis herangezogene Werk legt die Grundlage für einen ärztlichen Blick, der Denken, Fühlen und Handeln an körperliche Vorgänge bindet. Was im gesunden Gehirn zustande komme, müsse bei einer psychischen Erkrankung dort gestört sein. Sektionen, Krankengeschichten und die Untersuchung des lebenden Patienten sollen darüber Aufschluß geben.[1]
Krafft-Ebing räumt ein, daß sich bei manchen Verstorbenen keine sichtbare Veränderung des Gehirns feststellen läßt. Für ihn ist das kein Gegenbeweis. Er setzt auf feinere Untersuchungsmethoden, auf das Mikroskop und die noch wenig entwickelte Kenntnis der chemischen Vorgänge. Das Krankheitsmodell enthält also auch eine Hoffnung: Die körperliche Ursache werde sich künftig nachweisen lassen.
Daraus erklärt sich, weshalb eine psychiatrische Untersuchung nach Reflexen, Schlaf, Ernährung und körperlichen Auffälligkeiten fragt. „Irresein“ ist in solchen Büchern ein medizinischer Sammelbegriff. Er umfaßt sehr unterschiedliche Zustände; die damaligen Einteilungen lassen sich nicht einfach in heutige Diagnosen übersetzen. Im Roman prallen diese Fachsprache und die groben Wörter der Anstalt aufeinander. Tallar kann Pupillenreaktionen präzise beschreiben und denselben Menschen kurz darauf beschimpfen.
„Hysterisches Irresein“ – eine Diagnose mit Vorurteilen
Hysterie bezeichnete ein weites Feld von Beschwerden: Krämpfe, Empfindungsstörungen, veränderte Bewußtseinszustände, Lähmungserscheinungen und heftige Affekte konnten darunter gefaßt werden. Krafft-Ebing unterscheidet im Kapitel „Das Irresein der Hysterischen“ vorübergehende Zustände, länger anhaltende Delirien und ausgeprägte Psychosen. Hysterie und „Irresein“ sind bei ihm also keineswegs gleichbedeutend.[2]
Für Teufelshauch ist bemerkenswert, was das Lehrbuch zu den Wahrnehmungen dieser Kranken zählt. Krafft-Ebing nennt Gespenster, phantastische Tiere und verstorbene Angehörige; vertraute Gesichter können verzerrt erscheinen. An anderer Stelle beschreibt er die Wiederkehr eines erschreckenden Erlebnisses in dramatisierter, bildhafter Form. Religiöse und dämonische Gestalten gehören ausdrücklich zu diesem medizinischen Beschreibungsfeld. Eine Vision konnte mithin als religiöse Erfahrung erzählt und mit dem Vokabular derselben Zeit als Krankheitserscheinung gelesen werden. Diese Möglichkeit liegt in den Szenen um Hilda stets nahe, ohne ihre Bilder damit abschließend zu erklären.
Die klinischen Beobachtungen sind allerdings mit Urteilen über den Charakter vermischt. Krafft-Ebing schreibt von Launenhaftigkeit, Egoismus, geschwächten sittlichen Gefühlen, Übertreibung und Täuschung. Besonders folgenreich ist seine Erklärung des ärztlichen Mißtrauens: Wer lange über Beschwerden klage und immer weniger Aufmerksamkeit finde, steigere schließlich die Darstellung seines Leidens. So wird gerade das Drängen darauf, gehört zu werden, zum verdächtigen Verhalten.
Hildas Zorn auf den schweigenden Arzt steht damit in einem beunruhigenden Zusammenhang. Für sie ist er eine Reaktion auf die verweigerte Auskunft. Im beschriebenen diagnostischen Denkmuster kann derselbe Zorn als weiterer Beleg ihrer Krankheit erscheinen. Tallars ausdrückliche Abwertung „der Hysterischen, vor allem Frauen“ verschärft diese Lage. Die Patientin muß sich vor jemandem verständlich machen, dessen Urteil über ihre Glaubwürdigkeit bereits feststeht.

Schlaf und Beruhigung
Hilda erwacht nach langem Schlaf; Tallar ordnet an, weiterhin Sulfonal zu geben. Später erkennt sie die gedämpfte Schmerzwahrnehmung als Wirkung von Morphium. Diese Arzneinamen gehören zum medizinischen Alltag der Epoche. Schlaflosigkeit, anhaltende Erregung und körperliche Erschöpfung waren dringende Behandlungsprobleme. Ein Mittel, das endlich Schlaf brachte, versprach auch Entlastung für einen überfüllten Krankensaal.
Emil Kraepelin beschreibt Sulfonal 1899 als ein rasch verbreitetes Schlafmittel. Gerade seine lange Nachwirkung konnte erwünscht sein, wenn unruhige Kranke an Bettruhe gewöhnt werden sollten. Er vermerkt aber auch Müdigkeit und Schwäche am folgenden Tag, gefährliche Anhäufung der Wirkung und Vergiftungserscheinungen. Die Schwierigkeiten waren also bereits bekannt. Schlaf und Ruhe beweisen für sich genommen noch keine Besserung.[3]
Der Roman bleibt an Hildas Wahrnehmung: Zeit fehlt, Empfindungen sind verändert, der eigene Körper wirkt fremd. Was für den behandelnden Arzt ein erwünschter Zustand sein kann, erlebt sie als Verlust ihrer Bewegungsfreiheit und ihrer Orientierung. Die Frage nach dem Behandlungserfolg hängt auch daran, wessen Erfahrung ernst genommen wird.
Am Körper ansetzen, auf Vorstellungen einwirken
„Somatotherapie“ bedeutet zunächst Behandlung am Körper. In Krafft-Ebings Lehrbuch steht die somatische Therapie unter der Überschrift der physikalischen und chemischen Heilmittel. Dazu gehören Arzneien und Bäder ebenso wie Überlegungen zur Ernährung und zum körperlichen Kräftezustand. Der Begriff bezeichnet keine einzelne Maschine.
Wenn Tallar das Wort als Befehl ausstößt, erhält es im Roman eine andere Schärfe. Der sachlich klingende Ausdruck deckt eine Gewalthandlung. Die dort geschilderte Drehvorrichtung greift auf eine ältere Behandlungstradition des frühen 19. Jahrhunderts zurück. Sie darf nicht als übliche Dalldorfer Therapie um 1900 verstanden werden. Die Anstalt ist literarisch gestaltete Kulisse; die historischen Drehapparate und den Wachsaal erläutert der Beitrag über Dalldorf ausführlicher.
Gerade Krafft-Ebing fordert 1883, schwächende Eingriffe zu vermeiden. Er hält die vermeintlich größere Verträglichkeit von Medikamenten bei psychisch Kranken häufig für einen Irrtum: Sie äußerten oder beachteten unangenehme Wirkungen womöglich nicht; daraus folge keine geringere Empfindlichkeit. Ein Patient, der sich nicht beschwert, ist deshalb nicht schon ein Patient, dem die Behandlung gut bekommt.[1]
Neben solchen körperlichen Verfahren stand die psychische Behandlung. Tallars Hypnoseblick, das Herabzählen und das Glöckchen berühren die damalige Hoffnung, durch Suggestion auf Wahrnehmungen und Vorstellungen einzuwirken. Kraepelin schildert die große Verheißung dieser Methode, begrenzt sie aber deutlich: Festgewordene Wahnideen ließen sich nicht einfach ausreden; die erhoffte Macht über das Seelenleben bestätige sich in der Praxis nur teilweise. Tallars Sicherheit erhält vor diesem Hintergrund einen bedrohlichen Zug. Er beansprucht eine Verfügung über Menschen, die selbst die zeitgenössische Fachliteratur keineswegs als gesichertes Können ausweist.[3]
Was „Stupor“ und „wächserne Biegsamkeit“ besagen
Zu Tallars Vokabular gehören auch „Stupor“ und Flexibilitas cerea. Das erste Wort bezeichnet einen Zustand stark verminderter äußerer Aktivität: Ein Mensch bewegt sich kaum aus eigenem Antrieb, spricht wenig oder gar nicht und reagiert nur schwach. Das zweite beschreibt die „wächserne Biegsamkeit“ der Glieder, die in eine Haltung gebracht werden können und darin verharren. Es sind Beschreibungen von Erscheinungen, keine vollständige Erklärung ihrer Ursache.
Schon Krafft-Ebing betont beim Stupor, die psychischen Funktionen seien gehemmt, aber nicht vollständig aufgehoben. Kraepelin erörtert die wächserne Biegsamkeit im Zusammenhang mit verschiedenen Krankheitsbildern, besonders der Katatonie. Bei verwandten, äußerlich maschinenmäßig wirkenden Reaktionen hält er ausdrücklich fest, daß die Kranken Eindrücke dennoch verarbeiten.[1][3]
Um so schärfer fällt Tallars Wechsel vom Befund zum Vorwurf auf. Er kann einen Zustand lateinisch benennen und ihn im nächsten Moment als Störrigkeit auslegen. Aus dem ausbleibenden Sprechen wird ein Nichtsprechenwollen. Die sprachliche Verschiebung ist klein; für den Umgang mit einem hilflosen Menschen ist sie entscheidend. Sie macht aus einer Einschränkung etwas, wofür der Betroffene verantwortlich sein soll.
Ein „polizeiwidriges Gesicht“
Im Wachsaal begegnet Hilda einem Riesen, dessen Erscheinung wie eine Liste verdächtiger Körpermerkmale beschrieben wird: deformierter Schädel, mächtige Kiefer, vorspringende Jochbeine, eingedrückter Nasenrücken, große Ohren. Der Ausdruck „polizeiwidriges Gesicht“ führt mitten in die Kriminalanthropologie Cesare Lombrosos.
Lombroso suchte am Körper nach Merkmalen des „geborenen Verbrechers“. Sein Werk Der Verbrecher vergleicht Schädelmaße, Stirnformen, Kiefer, Ohren und Gesichtszüge. Dahinter steht die Vorstellung, in bestimmten Menschen zeigten sich Rückschläge auf vermeintlich frühere Entwicklungsstufen. Körperform, psychische Eigenschaften und verbrecherische Neigung werden zu einem Typus zusammengeschlossen.[4]
Das Buch verfährt dabei nicht nur mit wilden Behauptungen, sondern mit Tabellen, Prozentzahlen und Fallbeispielen. Gerade diese Form verleiht dem Menschenbild den Anschein meßbarer Gewißheit. Selbst vollkommen regelmäßige Gesichtszüge von Straftätern bringen Lombroso nicht grundsätzlich davon ab; er behandelt sie als Ausnahmen. Die Vorstellung vom erkennbaren Typus bleibt bestehen.
Im Roman stehen an der entscheidenden Stelle drei Wörter: „wie man glaubte“. Der Riese wird durch ein historisches Deutungsmuster betrachtet. Seine Ohren und sein Kiefer belegen keine Schuld. Daß der Leser zunächst seine Gestalt und erst allmählich den Menschen wahrnimmt, läßt diesen Blick im Lesen selbst wirksam werden.
Auch das Wort Imbecillitas, das Tallar bei einer Begutachtung verwendet, gehört zu einer überholten Einteilung geistiger Beeinträchtigungen. Solche Urteile konnten weit über die Behandlung hinausreichen. § 51 des Reichsstrafgesetzbuchs von 1871 knüpfte den Ausschluß der Strafbarkeit an eine krankhafte Störung, die im Tatzeitpunkt die freie Willensbestimmung ausschloß. Damit wurde die ärztliche Einschätzung für die Justiz bedeutsam. Tallars Sprechen bewegt sich zwischen Krankenbett, Gutachten und Verhör.[5]
Schonung, Pflege und ein Leben außerhalb der Anstalt
Die Quellen enthalten auch andere Behandlungsvorstellungen. Kraepelin verlangt Geduld und das Eingehen auf die einzelne Persönlichkeit. Krafft-Ebing warnt davor, Kranke durch eine angebliche Reise oder einen vorgetäuschten Besuch in die Anstalt zu locken: Der entdeckte Betrug zerstöre Vertrauen und erzeuge Feindseligkeit. Solche Sätze helfen, Tallars Verhalten an Maßstäben seiner eigenen medizinischen Welt zu messen.[1][3]
Für das historische Dalldorf ist Alfred Bothes Bericht über die Familienpflege von 1893 besonders aufschlußreich. Geeignete Patienten wurden in private Haushalte gegeben, weiterhin unter Aufsicht der Anstalt. Die Pflegebedingungen verlangten ausreichend Nahrung, ein eigenes Bett, Reinlichkeit und Beschäftigung ohne Überanstrengung. Bothe beschreibt auch die entscheidende Grenze eines solchen Vertrags: Wollte eine Pflegeperson den Kranken loswerden, durfte die Verwaltung nicht auf einer Kündigungsfrist bestehen. Der Betroffene wäre sonst einem Menschen ausgeliefert geblieben, dem er zur Last geworden war.[6]

Das war eine weiterhin bevormundende Ordnung. Auswahl, Kontrolle und Rücknahme lagen bei der Anstalt. Trotzdem eröffnete sie einen Alltag außerhalb des Krankensaals. Diese historische Möglichkeit macht den Unterschied zu Hildas Welt deutlich: Im Roman wird sie zur „Nummer sechzehn“. Schon der Name des Trakts, in dem sie liegt, verbindet „Unruhige“ mit „Aufmüpfigen“. Erkrankung und Ungehorsam geraten in dieselbe Kategorie.
Wenn aus Krankheit ein Urteil über den Lebenswert wird
Bereits in seinem frühen Gespräch mit dem Buchhändler sagt Tallar über die Kranken: „Ihr alle seid des Lebens nicht wert“. Diese Sprache überschreitet jede Frage nach Heilung. Sie spricht Menschen das Recht ab, überhaupt weiterzuleben.
Hier reicht die herangezogene Literatur über die Jahrhundertwende hinaus. Karl Bindings und Alfred Hoches Schrift Die Freigabe der Vernichtung lebensunwerten Lebens erschien erstmals 1920; im Literaturverzeichnis steht die zweite Auflage von 1922. Hoche bezeichnet darin bestimmte schwer beeinträchtigte Menschen als „Ballastexistenzen“ und verrechnet ihre Versorgung mit dem Aufwand für Staat und Gesellschaft. Diese spätere Tötungsdebatte ist von der Krankheitslehre der achtziger und neunziger Jahre zu unterscheiden. Der Roman führt ihre Sprache in Tallars Rede mit.[7]
Die medizinischen Texte hinter Teufelshauch lassen deshalb mehrere Möglichkeiten erkennen: genaues Beobachten, vorsichtige Behandlung, Schutz und Pflege; zugleich Mißtrauen, Abwertung und den Anspruch, über andere Menschen zu verfügen. Hilda trifft auf einen Arzt, der ein Urteil notiert, ihr aber die Erklärung verweigert. Ihre erste Frage bleibt berechtigt: „Was schreiben Sie da?“
Quellen und weiterführende Literatur
- Richard von Krafft-Ebing: Lehrbuch der Psychiatrie auf klinischer Grundlage für praktische Ärzte und Studirende. Zweite, teilweise umgearbeitete Auflage, Bd. I: Die allgemeine Pathologie und Therapie des Irreseins. Stuttgart: Ferdinand Enke, 1883. S. 14–17 zur Gehirnkrankheit; S. 103–104 zu Stupor und Ekstase; S. 288–290 zu Aufnahme und somatischer Behandlung. Digitalisat.
- Richard von Krafft-Ebing: Lehrbuch der Psychiatrie, Bd. II: Die specielle Pathologie und Therapie des Irreseins, zweite Auflage, Stuttgart 1883, S. 212–228, besonders S. 212–215: „Das Irresein der Hysterischen“. Kapitelanfang im Digitalisat.
- Emil Kraepelin: Psychiatrie. Ein Lehrbuch für Studirende und Aerzte, sechste, vollständig umgearbeitete Auflage, Bd. I: Allgemeine Psychiatrie. Leipzig: Johann Ambrosius Barth, 1899. S. 212–213 zur wächsernen Biegsamkeit, S. 308–309 zu Sulfonal, S. 329–331 zur persönlichen und suggestiven Behandlung. Ergänzende zeitgenössische Quelle. Digitalisat.
- Cesare Lombroso: Der Verbrecher (Homo delinquens) in anthropologischer, ärztlicher und juristischer Beziehung, deutsche Bearbeitung von M. O. Fränkel. Hamburger Ausgabe, Bd. I, besonders S. 228–234: „Die Physiognomie der Verbrecher“. Digitalisat des zweiten Abdrucks. Die im Literaturverzeichnis genannten deutschen Bände erschienen 1887 und 1890.
- Strafgesetzbuch für das Deutsche Reich vom 15. Mai 1871, § 51. Historischer Gesetzestext. Zur im Roman verwendeten Fachliteratur gehören außerdem Adolf Lenz: Die geisteskranken Verbrecher im Strafverfahren und Strafvollzuge, Basel 1899, und Alfred Hoche (Hg.): Handbuch der gerichtlichen Psychiatrie, zweite Auflage, Berlin 1909.
- Alfred Bothe: Die familiale Verpflegung Geisteskranker (System der Irren-Colonie Gheel) der Irren-Anstalt der Stadt Berlin zu Dalldorf in den Jahren 1885 bis 1893. Berlin: Julius Springer, 1893. S. 29–34 zu Auswahl, Pflegevertrag und Schutz der Pfleglinge. Digitalisat.
- Karl Binding und Alfred Hoche: Die Freigabe der Vernichtung lebensunwerten Lebens. Ihr Maß und ihre Form. Zweite Auflage, Leipzig: Felix Meiner, 1922. Besonders Hoches „Ärztliche Bemerkungen“, S. 45–62. Volltext der historischen Ausgabe.
Bildnachweise
1. Une leçon clinique à la Salpêtrière. André Brouillet (1857–1914), Öl auf Leinwand. März 1887. Fonds national d’art contemporain, Frankreich; im Musée d’histoire de la médecine, Paris. Inventarnummer FNAC 1133. Sammlung, Original und Nutzungsangaben; Digitalisat. Gemeinfreies Gemälde; getreue Reproduktion, auf Wikimedia Commons als PD-Art / Public Domain Mark ausgewiesen. Rechtestatus der Quelle; Public Domain Mark 1.0. Proportional verkleinert und als JPEG für die Webseite optimiert; keine inhaltliche Veränderung.
2. Das Irresein der Hysterischen. Richard von Krafft-Ebing (1840–1902), Autor; Verlag: Ferdinand Enke, Stuttgart. 1883. Lehrbuch der Psychiatrie, zweite Auflage, Bd. II, S. 212. Digitalisiert von Google; bereitgestellt im Internet Archive. Digitalisat: bub_gb_2BXNyzLmLSAC, Scan n563. Die liefernde Bibliothek ist in den Metadaten nicht benannt. Sammlung, Original und Nutzungsangaben; Digitalisat. Gemeinfreier historischer Druck; das Digitalisat ist im Internet Archive mit Public Domain Mark gekennzeichnet. Rechtestatus der Quelle; Public Domain Mark 1.0. Vollständige Buchseite, proportional verkleinert und als JPEG optimiert.
3. Die familiale Verpflegung Geisteskranker – Pflegebedingungen. Alfred Bothe, Autor; Verlag: Julius Springer, Berlin. 1893. Exemplar des Royal College of Physicians of Edinburgh; Digitalisierung im Rahmen von Jisc / Wellcome Library; Internet Archive. Digitalisat b21715580, gedruckte S. 33. Sammlung, Original und Nutzungsangaben; Digitalisat. Gemeinfreier historischer Druck; das Digitalisat ist vom bereitstellenden Bestand mit Public Domain Mark gekennzeichnet. Rechtestatus der Quelle; Public Domain Mark 1.0. Vollständige Buchseite, proportional verkleinert und als JPEG optimiert.
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